IT-PROJEKT

Ein IT-Projekt besteht regelmäßig im Wesentlichen aus einer Softwareerstellung bzw. Softwareentwicklung oder einer Softwareanpassung. Ein IT-Projekt ist daher im Kern zumeist ein Softwareprojekt. Der Auftraggeber zieht einen Rechtsanwalt bei IT-Projekten auch bei externen Auftragnehmern häufig erst dann heran, wenn es zu Problemen beim Projekt oder dessen Ergebnis kommt. Das Problem kann etwa der (drohende) Projektabbruch sein oder ein Schaden durch eine fehlerhafte Anwendung. Hier kann ein Anwalt helfen, das Projekt doch noch zu rettern oder jedenfalls einen möglichst günstigen Ausstieg zu erreichen bzw. Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Leider ist die vertragliche Grundlage eines IT-Projekts in der Praxis oft wenig hilfreich, um entstehende Probleme zu lösen. Es werden ohne vorherige anwaltliche Prüfung Standardformulare bzw. Muster verwendet, die zwar als solche möglicherweise „richtig“ sind, die aber rechtlich nicht zum konkreten Projekt passen. Ein mit Unterstützung eines Anwalts individuell maßgeschneiderter oder jedenfalls angepasster Vertrag kann jedoch von vornherein viel Ärger und Kosten sparen. Zwar sind insbesondere bei den agilen Methoden nicht alle Probleme vorhersehbar. Es können jedoch auch hier jedenfalls grobe Szenarien bereits im Vorfeld berücksichtigt und Lösungsoptionen entwickelt werden. Hinzukommen können insbesondere Verträge über Softwarepflege, Softwareanpassung und Hinterlegungsvereinbarungen, aber auch und insbesondere Lizenzverträge. Zu all diesen Verträgen berät die Kanzlei.

Schließlich kann es im Zusammenhang mit IT-Projekten auch außerhalb der Vertragsbeziehungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu Softwarerechtsverletzungen kommen, etwa wenn Rechte Dritter verletzt werden. Hier geht es vorwiegend darum, Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche aufgrund einer Urheberrechts- und/oder Patentrechtsverletzung geltend zu machen (etwa durch eine Abmahnung). Oder gegen entsprechende Ansprüche zu verteidigen.